Geschichte ESV St. Pölten - Sektion Kegeln

Im Herbst 1939 wurde die Sektion Kegeln im Rahmen des ESV St. Pölten durch die Sportkollegen in der Werkstätte der Deutschen Reichsbahn St. Pölten unter Leitung von Franz Zimmel ins Leben gerufen. Damalige Spielstätte des Vereins war bis 1970, mit Ausnahme der Jahre 1956 bis 1959, wo auf den Gemeindebahnen gespielt wurde, die Hammerparkbahn. Seither wird im Bahnhof St. Pölten gekegelt und der Verein blickt nun bereits auf mehr als 70 Jahre Vereinsgeschichte zurück.

 


78 Jahre bedeuten nicht nur 78 Jahre voller sportlicher Erfolge und Niederlagen, sonder auch 78 Jahre voller Veränderungen und Neuerungen. Es wäre zu viel, all die sportlichen und organisatorischen  Einzelheiten, die sich in dieser langen Zeit ergaben, aufzuzeigen. Daher sollen nur die markantesten hervorgehoben werden. 

 

Die erste große Neuerung auf der ESV-Bahn erfolgte im Jahr 1989 mit der Bahnsanierung. Um weiterhin für regionale und überregionale Bewerbe anbotsfähig zu bleiben, wurde in der Zeit vom Juli bis August 1989 der Asphaltbelag von den Kegelbahnen entfernt und durch einen Kunststoffbelag ersetzt sowie Zählwerke und Übertrittsanzeigen eingebaut. Die Mitglieder der Sektion haben hierfür viele freiwillige Arbeitsstunden - allem voran Josef Schiffmann - geleistet.

 

Im Zuge des Bahnhofumbaus 2006 erfolgte eine neuerliche Bahnsanierung, die vor allem die Kantine, sanitäre Anlagen und den Zuschauerraum betraf. Zahlreiche freiwillige Helfer unterstützten mit vollem Arbeitseinsatz den Umbau, wobei der Einsatz von Andreas Pfeiffer sen. vorbildlich war. 

 

In den Sommermonaten Juli und August 2012 erfolgte die zweite Bahnsanierung. Heute zählt unsere Kegelbahn zu einer der modernsten Kegelbahn Österreich. Sie besteht aus 4 Segmentbahnen, die Stellautomaten der Firma Por-Tec Schmid entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Auch bei dieser Sanierung haben hierfür viele Mitglieder der Sektion freiwillige Arbeitsstunden geleistet.